Irish Folk Session

Musiker aus Münster, Osnabrück, Hamm, Essen und von weiter weg treffen sich weiterhin in der F24, um zusammen irische traditionelle Musik zu spielen – allerdings nicht als Konzert, sondern ungezwungen bei einem Bier oder zweien, mitten unter den anderen Kneipenbesuchern. Hier hört man authentische irische Musik, gespielt auf Flöten, Akkordeons, Fiddles, Trommeln und Gitarren, ohne Noten und spontan, immer live und mit viel Freude an der Musik, und fühlt sich in einen urigen Pub an der irischen Westküste versetzt. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht!

Der Einstieg in die irische Musik ist nicht schwer und die Sessionmusiker geben gerne Tipps, wie er am besten gelingt. Wir sehen uns…

Pi Jacobs – Rock & Soul (USA)

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Eine von Pi Jacobs ersten musikalischen Erinnerungen stammt von einer Autofahrt: „Meine Mutter hatte diesen riesigen alten Buick mit einem Lautsprecher unter der Heckscheibe. Immer wenn Carole King im Radio gespielt wurde, bin ich nach hinten gekrochen und legte meinen Kopf auf den Lautsprecher.“

Die Leidenschaft für Rock- und Soul-Musik ist der Singer-Songwriterin quasi in die Wiege gelegt. Als Teenager singt sie in der Schule und wird schnell als Gesangstar unter den Mitschülern gehandelt.

Aus diesen Einflüssen heraus entwickelt die aus San Francisco stammende Musikerin ihren persönlichen Musik-Stil, den sie mit den Worten „Americana Bluesy Rock Thing“ beschreibt.

Nachdem Jacobs zahlreiche Songs geschrieben und aufgenommen hat und mit diversen Auftritten live erprobt hat, veröffentlicht sie 2001 ihr erstes Album „Irrational“.

Die Vollblut-Musikerin verbringt daraufhin zwei Jahre in New York, bevor sie sich letztendlich in Los Angeles niederlässt, was sich als gutes Basislager für Tourneen in ganz Amerika und schließlich auch Europa erweist. Als ausgebildete Rock-Gitarristin und Multi-Instrumentalistin hat sie ihre Soloshow um ein weiteres Element erweitert – eine selbstgebaute Stompbox ergänzt ihre One-Woman-Band und bringt sie auf ein ganz neues Level. Fans von Shakey Graves oder KT Turnstall werden ihre Freude an Pi Jacobs Performance und Musik haben.

 Einflüsse: Alabama Shakes, Shakey Graves, Lucinda Williams, The Allman Brothers, Patti Griffin, Led Zeppelin, Aretha Franklin, Fink, Beck, Linda Ronstadt, KT Tunstall

“where singer/songwriter sounds are headed in the near term. A wild ride. 5 out of 5.” – Chris Spector Midwest Record

 “Hi-Rise Ranch, is a masterpiece, this EP is packed with toe-tapping, high energy songs from start to finish. From the first notes the listener will be overwhelmed by the soulful, rootsy voice of Jacobs, the incredibly strong beat of the music, and the powerful lyrics. “ – Bob Leggett ,AXS.com

 “Jacobs is known for her slick guitar playing and prowess as a multi-instrumentalist, but her singing is the most potent element of this collection of funky, tight, and driving roots rock.” – Geoff Geis, LARecord

www.pijacobs.com

Eintritt: 6 €

läuft bis zum 01.07.2016

Ausstellung: Martina Pott – „Sinnbilder“

Mit der Bildserie „Sinnbilder“ schuf Martina Pott ein fotografisches Essay über die Lebenswirklichkeit freischaffender Künstler im Spannungsfeld zwischen künstlerischem Schaffen und den ganz banalen Anforderungen des Alltags. Betreut wurde das ambitionierte Projekt durch Professor Hermann Dornhege, Dozent für Fotografie an der Münster School of Design (MSD).

Frank Hoppmann in seinem Atelier am Hawerkamp
Frank Hoppmann in seinem Atelier am Hawerkamp

„Sinnbilder“ als Spannungsbogen zwischen Kunst und Alltag

Martina Pott hat ihr Thema bewusst gewählt. Seit etwa vier Jahren ist sie selbst freischaffend tätig. Als Mediendesign-Studentin mit Schwerpunkt Fotografie weiß Pott im wahrsten Sinne des Wortes um die Licht- und Schattenseiten dieses Berufs. Oder sollte man doch eher „Berufung“ schreiben? Denn als klassischer Broterwerb dürfte sich diese Form des künstlerischen Schaffens für die Wenigsten bezahlt machen. Am Beispiel von Frank Hoppmann, Izabela Krywalczyk und Martina Meyer-Heil zeigt die Ausstellung den Spagat, den Freischaffende im Bereich bildende Kunst tagtäglich zu bewältigen haben.

Izabela Krywalczyk in ihrem Atelier
Izabela Krywalczyk in ihrem Atelier

Auf den ersten Blick mögen manche der von Pott abgelichteten „Sinnbilder“ eher banal wirken. Aber genau darum geht es in diesem Projekt. Auch Künstler müssen den Haushalt organisieren, wie eine Aufnahme aus Martina Meyer-Heils Atelier mit Waschmaschine, Mikrowelle und Wasserkocher zeigt. Die Ausstellung im F24 hinterfragt das (Zerr-)Bild, das Außenstehende sich gerne vom Künstlerleben machen. „Ein Künstler nimmt Drogen und hat Spass“ steht als Zitat neben einem anderen Foto von Meyer-Heil. Dabei blättert die Porträtierte mit ernster Miene in einem Bildband. Auch das Klischee „Künstler sind ziemlich einsame Wölfe“ wird ad absurdum geführt. Die Fotoserie zeigt eine fröhlich feiernde Izabela Krywalczyk mit anderen Gästen im Club am Hawerkamp.