Impro-Theater

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Die Theatergruppe „Peng!“ besteht aus 10 Hobby-Akteuren, die allesamt an der Universität Münster studieren. Sie alle teilen die Lust am Schauspiel und haben Spaß an der Energie und Faszination des Improvisierens, dem Spiel von und mit verschiedensten Rollen und Figuren. Sie präsentieren improvisiertes Schauspiel jeglicher Art, darunter das klassische Impro-Theater, das sich vor allem durch kurzweilige und unterhaltsame Spielformen und Spontanität auszeichnet. In ihrem Repertoire finden sich aber auch längere Formate, die tiefgründige eigene Geschichten spannend erzählen.

Ihre regelmäßigen Auftritte am letzten Sonntag im Monat in der F24  finden jedes Mal ein rundum zufriedenes Publikum.

Eintritt: 3 €

Maulwurf 24 – Der F24-Slam

Originalfoto bearbeitet

Poetry Slam “MaulWurf 24”: Poeten lesen eigene Texte. Das Publikum wählt die Finalisten aus. Blumen, Sekt und Wunderkerzen. Hier wird ein bunter Haufen von Selbstkreiertem aufgewühlt: Lyrik und anderes Geschriebenes.

Anmeldungen für Slammer  bei Nils Beat – 0176/23729788.                                   Eintritt: 4,50 €

Fragiles Spiel – Lyrik und Prosa von Susanne Rafael mit Klangaktionen von Gregor Bohnensack

Su+Gr

Das Leben ist unverschämt, es beschädigt uns, es hinterlässt seine sichtbaren und unsichtbaren Spuren.

Susanne Rafael, nach einem schweren Autounfall körperlich gehandicapt, geht dem in ihren Texten nach.

Als Autorin von “Kopfzerbrechen – Notizen aus meinem Koma und der Zeit danach” und von  “Gefühlte Zeit”  hat die Künstlerin bereits große Resonanz erfahren.

Die aus Wien stammende Literaturwissenschaftlerin verwandelt in ihren Texten ‘Bruchstücke’ in poetische Schriftstücke. Rafael ist eine Schriftstellerin, die gekonnt mit Worten spielt und ihnen immer wieder eine neue Bedeutung gibt. Präzise, und darin Karl Kraus verwandt, beobachtet Rafael gesellschaftliche Vorgänge und nimmt sie aufs Korn. Sie ist eine Künstlerin, die mit Ingeborg Bachmann sagen kann, es “sind also die Kranken, auf die zu zählen ist und denen das Gefühl für Unrecht und Ungeheuerlichkeit noch nicht verloren gegangen ist.”

GREGOR BOHNENSACK ist dabei ihr Gegenüber, der Ton angebende Begleiter und  Resonanzgeber. Er ist mit Leib und Seele Bläser. Dabei hat eine Muskellähmung an der rechten Hand die gesamte Bühnenpräsenz des Künstlers wesentlich verändert: seine zwischen Jagdhorn, Kunststoffposaune und Taschentrompete angelegten Klangaktionen werden immer einzigartiger und subtiler.

So erwächst aus der ersten Zusammenarbeit zwischen Rafael und Bohnensack etwas ganz Neues: Wort und Klang verschmelzen mit großer Intensität zu einer ungewöhnlichen Präsentation, die das Beschädigte im Leben nicht verschweigen will.

Eintritt frei – Spenden erbeten