November Me

Der Berliner Singer/Songwriter November Me singt, wenn man es in seinen Worten ausdrückt, über Liebesfluchten, die Verlockungen des eitlen Großstadttheaters und die kleine stille Welt der geheimen Gedanken. Das Leben mit all seinen Lehren ist ein wunderbar rätselhafter Wachstumsschmerz, in dem er fast immer das Meer vermisst und in jedem Moment das Sein liebt. Und er singt es aufbrausend, euphorisch und in fröhlicher Melancholie in die Welt hinaus.

Ein November Me-Abend ist immer von einem leichten Übermut begleitet, und er singt ihn mal flüsterleise, dann wieder schreiend in den Wind. Besucht ihn und singt mit! Vielleicht habt ihr auch viel schlauere Antworten auf diesen ganzen schwierig-schönen Schlammassel – man kann sogar fast sicher sein, dass das so ist. Jedenfalls wäre es schön für November Me, euch kennenzulernen.

Eintritt: Zahl so viel, wie du kannst.

“Peng!” – Impro-Shorts

Natürlich sind sie auch im November da, das letzte Mal in diesem Jahr! – »Impro-Shorts« schnell, explosiv, schräg – in vielen kurzen Szenen einmal quer durch den Improgarten.

Einlass ab 16:50 Uhr. Die Hütte kann voll werden! Wir empfehlen eine Platzreservierung bis spätestens 12 Uhr am Auftrittstag unter: peng.impro@gmail.com

Eintritt: Zahl, was du kannst (1 – 7 €)

Contraviento feiert Violeta Parras hundertsten Geburtstag

Violeta Parra, die vor 100 Jahren im Süden Chiles geboren wurde, war weit mehr als eine Komponistin und Sängerin: sie war Malerin, Bildhauerin, Stickerin, Töpferin. Außerdem erforschte sie die musikalischen Wurzeln Chiles und schuf die Basis für die Neue Gesangsbewegung „Nueva Canción Chilena“, die sich vor 50 Jahren in Chile ausbreitete und ganz Lateinamerika prägte. Hier kristallisierte sich die Energie der Protestbewegungen und des Widerstands gegen die Diktaturen, indem man sich auf die eigenen authentischen kulturellen Wurzeln besann und bestehende Strukturen sozialkritisch hinterfragte.

Violetas Lieder wurden und werden auf der ganzen Welt interpretiert, ihr Erbe hat Generationen geprägt. Bis an ihr Lebensende vor 50 Jahren blieb sie unangepasst und unbequem.

Das Duo Contraviento (Isabel Lipthay/Chile und Martin Firgau/Deutschland) besteht seit 1986. Mit ihrem Repertoire erzählen sie über das Leben von Menschen, Verletzungen, Liebe, Ausbeutung, Freude, Arbeit, Hoffnung. Dieses Programm ist erweitert durch Projektionen, Texte von Isabel Lipthay und musikalische Gäste

Eintritt:  9 /  7 €