Offene Bühne Politkultur: Frecher Montag – Wir suchen Dich!

Im Wintersemester starten der AStA und die Frauenstraße 24 eine neue Reihe: Am „Frechen Montag“ ist die Bühne frei für Künstler, die mit ihren Werken politisch etwas bewegen wollen. Das kann durchaus auf verschiedene Art und Weise geschehen – durch die kritische Sicht auf den eigenen Alltag, das Statement zu notwendigen Veränderungen, den Aufschrei angesichts der gesellschaftlichen Verhältnisse. Alle Genres sind möglich – Lied, Poetry, Lesung, Film, Foto, Theater usw. Altersgrenzen gibt es nicht. Aber politisch muss es sein.

Pro Abend treten auf der Bühne der Frauenstraße 24 mehrere Künstler auf. Ihr solltet ein Programm von 15 – 45 Minuten vorbereiten können. Jeder Künstler/jedes Ensemble erhält ein festes Anerkennungshonorar. Ein Wettbewerb findet nicht statt, allerdings sind Diskussionen über die künstlerischen Beiträge erwünscht.

Du willst mitmachen? Geplante Termine sind der 15.10., 19.11., 10.12.2018. Schick uns bitte bis so bald wie möglich, spätestens einen Monat vor dem angedachten Termin, eine E-Mail an asta.diversity@uni-muenster.de. Wir melden uns so schnell wie möglich bei euch. Einen Anspruch auf einen Auftritt gibt es mit der Anmeldung nicht.

Lesung Alfons Huckebrink: Wie Thomas Bitterschulte sich an der Kunst verschrieb

Foto: Sarah Koska

In seiner Romantrilogie zeichnet Huckebrink den Weg der autobiograpisch inspirierten Figur Thomas Bitterschulte von der Zeit der Studentenbewegung bis zur Gegenwart nach. Bitterschulte wird im „roten Jahrzehnt“ an der Hochschule politisiert und engagiert sich in der Friedensbewegung und der DKP.

Im 2018 erschienen dritten Band „Wie Thomas Bitterschulte sich an der Kunst verschrieb“ schließt der Autor die Erfahrungen der Nachwendezeit in der 1990er Jahren mit den aktuellen Herausforderungen an uns durch die Migration nach Europa kurz. Der Protagonist muss sich bei einem Aufenthalt an der französischen Kanalküste entscheiden.

Beide, Serge und Berthe, hatten die Solidaritätsbewegung zugunsten der Flüchtlinge in Sangatte mitbegründet. Und waren, das verdeutlichte ihm das Gespräch bei Kaffee und Apfeltarte, dort immer noch ziemlich aktiv. – Wie stellt man es am besten an, ein Mensch zu sein? Wie ein Mensch zu handeln?, fragte und dachte Thomas, als er Serges Bericht vernahm. – Santé. Berthe schaute Thomas mit ihren blauen Augen an und erhob das Glas. Überleg es dir doch in Ruhe, meinte sie und stieß mit ihm an. Schlaf erst mal darüber. – Schlafen gewiss, sagte Serge, aber nicht lange überlegen. Wir brauchen ihn.“

Mehr davon? Alfons Huckebrink liest aus seinem Buch „Wie Thomas Bitterschulte sich an der Kunst verschrieb“ am Sonntag, 2. September um 16 Uhr in der Frauenstraße 24. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

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Irish Folk Session

Musikerinnen und Musiker aus Münster, Osnabrück, Hamm, Essen und von weiter weg treffen sich einmal im Monat in der F24, um zusammen irische traditionelle Musik zu spielen – nicht als Konzert, sondern ungezwungen bei einem Bier oder zweien, mitten unter den anderen Kneipenbesuchern. Hier hört man authentische irische Musik, gespielt auf Flöten, Akkordeons, Fiddles, Trommeln und Gitarren, ohne Noten und spontan, immer live und mit viel Freude an der Musik, und fühlt sich in einen urigen Pub an der irischen Westküste versetzt. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht!

Eintritt frei

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