Veranstaltungsarchiv

Di
28.05.2019
20:00 Uhr
Konzert

Musik der Völker: Patcho Star & Munganga

Patcho Star & Munganga

Patcho Star & Munganga

Patcho Star & Munganga

Patcho Star & Munganga

In Münster leben Menschen, aus verschiedensten Nationen, die ihre Kulturen mitgebracht haben. In der Reihe „Musik der Völker“, möchten wir Musikern eine Bühne bieten, um die Musik ihrer Kultur vorzustellen. An einem Abend im Monat wird jeweils eine Gruppe ihre Kultur präsentieren.

Kanga Vovo, zuerst von Papa Wemba Patcho Star genannt, wurde 1953 im Kongo, Kinshasa, geboren.

Er spielte viele Jahre mit bekannten Gruppen wie Empire Bakuba, Pepe Kale, Viva la Musica, Victoria Eleyson, Zaiko Langa Langa und last but not least, mit Jimmy Cliff. Als Schlagzeuger machte sich Kanga Vova vor allem im Kongo einen Namen.

1995 flüchtete Kanga Vovo nach Deutschland und und gründete sofort die Gruppe „Afrikadelic“, mit der er jahrelang im Münsterland auftrat. Danach folgten 2000 „To Ningana Jazz“ und „Brakka Mu Jazz“. Auch arbeitete Kanga Vovo an Tanzprojekten und Theaterstücken des Jugendtheaters „Cactus“ im Pumpenhaus mit.

Mit der Gruppe „Brakka Mu Jazz“ trat er im Münsterland, auch in Berlin und Brüssel auf. Er mußte aber, nachdem einige Bandmitglieder aus privaten Gründen ausgeschieden waren, eine längere Pause machen.

Jetzt hat Patcho Star die besten Musiker der Formationen „To Ningana Jazz“ und „BrakkaMuJazz“ vereint zu „& Munganga“, seiner aktuellen Begleitband.

Die Musik Kanga Vovos, der sechs Instrumente spielt, singt und tanzt, schlägt eine Brücke zwischen westafrikanischer Folkmusik, Reggae, Funk, Rock und experimenteller World-Musik. Erste Eindrücke auf der Webseite: http://www.patcho-star.de

Eintritt 5 €, erm. 3 €

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Di
14.05.2019
18:00 Uhr
Vortrag

Die Schokofahrt – wie aus einer Idee eine Bewegung wird

Am Gründonnerstag startete die Schokofahrt in Münster, um Schokolade aus Amsterdam emissionsfrei nach Münster zu transportieren. Die Rohstoffe für die Schokolade hatten da schon einenen weiten Weg hinter sich: Die Kakaobohnen wurden mit dem Segelfrachtschiff Tres Hombres zu den Chokomakers nach Amsterdam transprortiert.

Vor zwei Jahren kam eine Gruppe von vier Menschen aus Münster auf die Idee, den Weitertransport der Schokolade per Fahrrad zu übernehmen. Daraus ist eine Bewegung geworden: In diesem Jahr haben mehr als 130 Menschen 18.000 Tafeln Schokolade nach Deutschland transportiert. Nach Münster, aber auch nach München, Kiel und in andere Städte.

Nikolai Wystrychowski, einer der Initiatoren der Schokofahrt ist nach der Ankunft der Schokofahrt in Münster gleich weitergefahren, um die Idee der Schokofahrt mit dem Lastenrad bis nach Berlin zu transportieren.

Wir freuen uns, dass Nikolai in der Frauenstraße 24 darüber berichten wird, wie aus einer guten Idee eine richtig große Bewegung werden kann. Natürlich wird Nikolai auch Schokolade mitbringen!

Zur Einstimmung gibt es einen Vorabbericht eines Schokofahrers auf der Homepage des ADFC, der Mitveranstalter des Vortragsabends ist.

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Fr
03.05.2019
19:00 Uhr
Politisches

Vernetzungstreffen Münster GEHÖRT UNS ALLEN (#MGUA)

Auftaktveranstaltung von „Münster gehört uns allen“

Bericht in den Westfälischen Nachrichten

Bist Du schon aktiv gegen die Wohnungsnot in dieser Stadt? Suchst Du nach einer Möglichkeit, um gegen die Gentrifizierung und steigende Mieten etwas zu tun? Wir laden Dich ein zum ersten Vernetzungstreffen des Bündnisses MÜNSTER GEHÖRT UNS ALLEN zu kommen, um gemeinsam mit anderen Menschen aus dieser Stadt etwas zu tun. Wir sind ein offenes Bündnis aus Menschen mit unterschiedlichen Ansätzen, um sich für eine bessere Wohnsituation in dieser Stadt einzusetzen und offen für neue Mitstreiterinnen. Ob allein oder als Vertreterin einer Gruppe, Du bist willkommen. Wir wollen mit unseren Forderungen eingreifen in die kommunale Wohnungspolitik und in dieser Stadt etwas zum Besseren verändern. „Münster gehört uns allen“ ist ein Zusammenschluss von Wohnprojekten, Stadtteilinitiativen und Einzelpersonen, die sich für eine Stadt für alle einsetzen. Aus verschiedensten Hintergründen sind wir zusammen gekommen, um uns gemeinsam für bezahlbaren Wohnraum, für einen radikalen Kurswechsel in der Wohnungspolitik, für Wohnen als Menschenrecht einzusetzen. Wir sind offen für alle Menschen, die mit uns die Zukunft visionär gestalten wollen. Mehr auf der Internetseite: http://www.msgua.de

Das nächste Treffen wird am 3. Mai ab 19:00 Uhr im leo:16 Kollektivkneipe in der Herwarthstraße 7 stattfinden. Interessenten sind herzlich eingeladen.

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So
28.04.2019
00:00 Uhr
bis 31.05.2019 23:59 Uhr
Ausstellung

Fluchtpunkt Hoffnung: Ausstellung mit Bildern von Marah Alasaad

Marah Alasaad stammt aus Damaskus. 2015 floh sie aus dem Kriegsgebiet über die Balkanroute nach Deutschland. Die heute 23-jährige studiert in Münster Englisch und Kunst. Gleichzeitig engagiert sie sich ehrenamtlich für die Integration Geflüchteter und berichtet deutschlandweit in Schulen und Kirchengemeinden über die Situation in Syrien und ihre Flucht.

Bild Marah Alasaad

In persönlichen Worten schreibt sie: „Wegen des Krieges, der mir geliebte Menschen geraubt hat, habe ich die beschwerliche Flucht durchs Mittelmeer auf mich genommen, um mir in Deutschland ein neues Leben ohne Leid mit meiner Familie aufzubauen. Auch wenn ich bis jetzt in Deutschland viele Menschen kennen gelernt habe, die meine neue Familie gewordenen sind, vermisse ich meine Mutter und meinen Bruder sehr, die noch immer in Damaskus leben müssen.“ (Marah Alasaad)

Bild Marah Alasaad

Über ihre Bilder

Ihre eindrücklichen Bildern konnte die junge Künstlerin bereits an mehreren Orten im Münsterland ausstellen. Sie verarbeitet darin ihre Erfahrungen von Krieg und Flucht, die sie dem Betrachter fragend, mitunter rätselhaft verklausuliert, manchmal plakativ anklagend vor Augen führt. Die Kohlezeichnungen und Acrylbilder lassen das Entsetzliche des Krieges und die tiefen Spuren in ihrer Seele, ihre Trauer und Ängste erahnen. Der Titel ihrer letzten Bildserie ist trotzdem mit “Fluchtpunkt Hoffnung” überschrieben und damit Ausdruck einer Sehnsucht, die sich ebenfalls in ihren Bildern entdecken lässt.

„Ich bin Marah, 22 Jahre alt und komme aus Damaskus, Syrien. All diese Erfahrungen prägen mich und damit die Kunst, durch die ich meinen Gefühlen Ausdruck verleihen. Das Thema meiner Bilder ist der Krieg in Syrien und das damit verbundene Leid , sowie die Flucht mit Ihren Gefahren und den Sorgen und Ängsten, die man während ihr fühlt.“ (Marah Alasaad)

Bild Marah Alasaad

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