Veranstaltungsarchiv

So
09.08.2020
19:00 Uhr
Konzert

Musik der Völker: Andalusik

Andalusík In Münster leben Menschen aus verschiedensten Nationen, die ihre Kulturen mitgebracht haben. In der Reihe „Musik der Völker“ möchten wir Musikern eine Bühne bieten, um die Musik ihrer Kultur vorzustellen. An einem Abend im Monat wird jeweils eine Gruppe ihre Kultur präsentieren. Der Kurde Samir Sfouk (Oud und Stimme) und die aus Spanien stammende Cellistin Cecilia Rubio Zamora nehmen die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine Reise, auf der sich zwei unterschiedliche Kulturen und Musiktraditionen zu einem harmonischen Klangkörper verbinden. Sie spielen arabische und kurdische Musik, die sie speziell für diese ungewöhnliche Kombination arrangiert haben. Eintritt: 10 Euro VVK / 15 Euro AK Nur 15 Plätze verfügbar! Bitte verbindliche Reservierung an f24@f24-kultur.de Veranstaltungshinweis auf facebook
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Mo
20.07.2020
20:00 Uhr
Politisches

Raus aus der Corona-Krise – aber wie? Wer zahlt die Zeche?

Mit Lucas Zeise

Vortrag und Diskussion

Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bricht weltweit das Wirtschaftswachstum ein. Dennoch stürmen die Aktienkurse neuen Höchstständen entgegen. Die Regierungen legen enorme Konjunkturprogramme auf. Aber wem kommen die Milliarden zugute, und wer wird die riesigen Schuldenlasten bezahlen müssen? Kann die Corona-Krise eine Chance für einen sozial-ökologischen Umbau sein?

Das Thema der Veranstaltung sind die ökonomischen Auswirkungen der Corona-Krise und eine Kritik der wirtschaftspolitischen Anworten darauf.

Lucas Zeise wurde bekannt als Mitbegründer der Financial Times Deutschland, mit DKP-Parteibuch. Er war mehr als 20 Jahre lang Finanzjournalist, Ressortleiter bei der „FTD“ und der „Börsen-Zeitung“. Zeise ist Buchautor und stammt aus Frankfurt am Main.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter f24@f24-kultur ist zur Teilnahme erforderlich.

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So
14.06.2020
19:00 Uhr
Konzert

Musik der Völker: Lenny López / Ausverkauft!

In Münster leben Menschen aus verschiedensten Nationen, die ihre Kulturen mitgebracht haben. In der Reihe „Musik der Völker“ möchten wir Musikern eine Bühne bieten, um die Musik ihrer Kultur vorzustellen. An einem Abend im Monat wird jeweils eine Gruppe ihre Kultur präsentieren.

Von traditioneller Mariachi-Musik über Boleros, Cumbia und Salsa bis hin zu zeitgenössischem Pop und Rock …. Die mexikanische Musik weist unterschiedlichste Stilrichtungen auf und wird am Sonntag, 14. Juni, Thema in der Reihe Musik der Völker in der Frauenstraße 24 sein.

Während die in Wolbeck lebende Sängerin Lenny López mit ihrer wunderbaren Stimme den Hauptteil des Abends gestaltet und die Gäste mit auf eine musikalische Reise in ihr Heimatland Mexiko nimmt, steuert Markus Gottwald kurz und knapp einige Hintergrundinformationen und Übersetzungen bei.

Aufgrund der zurzeit gültigen Abstandsregeln für Konzerte stehen nur 15 Plätze in der F24 zur Verfügung. Bitte bestellt eure Karten rechtzeitig vor unter f24@f24-kultur.de. Vorbestellungen per Mail sind beim Einlass vorrangig und können bis 18:45 Uhr berücksichtigt werden.

Bringt bitte eure Masken mit!

Eintritt: 10 Euro VVK / Abendkasse 15 Euro

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www.lennylopez.de

www.mariachi-huasteca.de

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So
31.05.2020
00:00 Uhr
Theater

Vor der Theaterpremiere: "Gegen den Putsch" im Video

Zum 100. Jahrestag des Kapp-Putsches und der roten Ruhrbewegung

Am 19. März sollte das Theaterstück „Gegen den Putsch“ von Gerhard Schepper im Kammertheater „Der Kleine Bühnenboden“ Premiere feiern.

Zwei weitere Aufführungen waren für die folgenden Tage vorgesehen. Alle drei Aufführungen mussten wegen der Corona-Krise abgesagt werden. Für alle Aufführungen konnten Ersatztermine im Oktober und November gefunden werden, die im Veranstaltungskalender bereits angekündigt sind. Karten für die Vorführungen im Kammertheater „Der Kleine Bühnenboden“ können online erworben werden.

Alternativ zu der abgesagten Premiere hat der Dokumentarfilmer Lothar Hill für seinen YouTube Kanal „MünsterTube“ ein Video produziert, auf das wir als Mitveranstalter der Aufführungen gerne verweisen möchten. Es besteht aus Szenen, die bei Proben im Kammertheater „Der kleine Bühnenboden“ an der Schillerstraße Anfang März aufgezeichnet wurden.

Das Stück spielt überwiegend in einer Stadt im Ruhrgebiet und spiegelt die politische Zerfahrenheit der 1920er Jahre wider, insbesondere das Aufkommen deutschnationaler Verbände sowie die Zerstrittenheit der Arbeiterparteien. Durch den Kapp-Putsch finden die Arbeiterparteien für kurze Zeit wieder zusammen, treten erfolgreich in den Generalstreik und besiegen einrückende Freikorps. Es bilden sich Aktionsausschüsse, Vollzugsräte und die Rote Ruhrarmee. Mit dem Rückzug der Putschisten und dem Bielefelder Abkommen bricht die Uneinigkeit wieder hervor. Schließlich marschiert die Reichswehr, unterstützt von Freikorps, organisiert und koordiniert aus Münster, ins Ruhrgebiet ein und schießt die Arbeiter, die die Republik gerettet hatten, zusammen. Beteiligt an dieser Tragödie ist auch die Akademische Wehr der Uni Münster. Eingerahmt wird das Theaterstück von Auszügen aus der Rede von Bundespräsident Steinmeier zum 100. Jahrestag der Novemberrevolution im Deutschen Bundestag.

Das Ensemble ist eine freie Theatergruppe. Es spielen: Lucas Dilchert, Günther Freitag, Gerd Klünder, Thomas Leveringhaus, Annika Rosendahl, Karla Spiekermann, Gerhard Schepper, Franz Tophof, Oliver Trell, Carolin Walber und Karl Westphal; Die integrierten Filmszenen wurden von Henri Stork gedreht und geschnitten; Inszenierung und Regie: Simone Lamski; Autor: Gerhard Schepper

Das Stück ist nah an den tatsächlichen Ereignissen, enthält zahlreiche authentische Texte und Aufrufe und zeigt erschütternde Parallelen zur Gegenwart auf. Es kann als Dokumentartheater oder auch Tatsachentheater bezeichnet werden, da alle wesentlichen Handlungen historisch dokumentiert sind. Somit leistet das Stück einen Beitrag zur Erinnerungskultur und zum politischen und historischen Verständnis der damaligen Vorgänge. Die Inszenierung enthält neben klassischen Elementen Filme, Lieder, Geräuschkulissen und digitale Bilder. Zwei Szenen, die im Reichspräsidentenpalais in Berlin, dem Amtssitz Friedrich Eberts spielen, wurden komplett vorab gedreht und werden als Film eingespielt.

Die Aufführungen werden gefördert vom Kulturamt der Stadt Münster, dem DGB Stadtverband Münster und dem KulturVerein Frauenstraße 24 e.V.

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Sa
16.05.2020
00:00 Uhr
bis 04.07.2020 23:59 Uhr
Ausstellung

Markus Boltz: Alles nur Fassade

Der Künstler Markus Boltz präsentiert Gemälde im Stile des abstrakten Expressionismus, die zunächst durch ihre Farbigkeit und Lebendigkeit auffallen. Inhaltlich zeichnet er jedoch ein recht kritisches Bild der heutigen Gesellschaft. Hier werden die Schwächen der Menschen aufgezeigt, die den Zerfall des sozialen Zusammenlebens prägen. In dieser Welt anonymer Gesichter bleibt häufig jeglicher Austausch und Dialog verborgen. Die leeren Gesichtsausdrücke seiner grotesken Fratzen und Wesen verweisen auf einen Zustand, der durch Ignoranz, Oberflächlichkeit und Gleichgültigkeit geprägt ist. Viele Menschen schauen an den heutigen Problemen einfach nur vorbei. Die Maskerade wird zu einer Fassade.

Biergartenwetter, Acryl auf Leinwand

Der Betrachter seiner Kunst wird mit einer spannenden Mischung aus sozialpolitischen Anliegen, satirischen Elementen und einer äußerst expressiven Gestaltungsform konfrontiert.

Der Solist, Acryl auf Leinwand

Vita Markus Boltz:

Markus Boltz, geboren 1970 in Bochum, lebt und arbeitet heute in Dinslaken. Nach dem Fachabitur machte er eine Ausbildung bei der Bank und anschließend eine weitere zum Ausbilder. Er ist heute als Künstler und als pädagogischer Mitarbeiter in der Erwachsenenbildung tätig. Als Achtzehnjähriger begann er sich auf autodidaktische Weise der Malerei zu widmen, um seine eigenen Ideen, Vorstellungen und Emotionen in Bildform festzuhalten. Nach einer längeren Experimentierphase fand er seinen eigenen Malstil und konzentrierte sich seitdem auf einen expressionistischen Stil mit figurativ-abstrakter Malerei sowie die Gestaltung entsprechender Skulpturen.

Eine Vernissage kann leider nicht stattfinden. Wir freuen uns aber eine neue Ausstellung präsentieren zu können.

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Fr
15.05.2020
19:00 Uhr
bis 31.05.2020 22:00 Uhr
Konzert, Politisches

Chile despertó – Chile ist erwacht / Videomitschnitt des Konzerts vom 15.02.2020

Duo Contraviento: Konzert mit aktuellen Eindrücken aus Chile.

Das Konzert fand am 15.02.2020 in der Trafostation Münster statt. Videomitschnitt von Lothar Hill für seinen YouTube Kanal „MünsterTube„. Der Sound war live natürlich besser.

Ausgelöst durch erhöhte U-Bahn-Preise begann am 18. Oktober 2019 in Chile eine große Protestwelle, bei der schnell klar war, dass es um viel mehr geht. Chile ist erwacht, die Menschen im Musterland des Neoliberalismus wehren sich gegen jahrzehntelange Ausbeutung. Isabel Lipthay vom Duo Contraviento hat im Januar ihr Heimatland Chile besucht. Ihre ganz frischen Reiseeindrücke ergänzt das Duo Contraviento mit Liedern, Texten und Projektionen. Poesie, Kreativität und auch Fernweh werden ihren Raum bekommen.

www.contraviento.de

Die Veranstaltung findet in der Trafostation, Schlaunstraße 15 statt (gegenüber Buddenturm).

Eintritt: 10 Euro / 8 Euro erm.

 

 

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