Musik der Völker: ©Ujamaa –theafricanmusicgroup

In Münster leben Menschen, aus verschiedensten Nationen, die ihre Kulturen mitgebracht haben. In der Reihe „Musik der Völker“, möchten wir Musikern eine Bühne bieten, um die Musik ihrer Kultur vorzustellen. An einem Abend im Monat wird jeweils eine Gruppe ihre Kultur präsentieren.

Im Sommer 1999 würde Ujamaa – (Ein Begriff aus Igboland, Nigeria. Bedeutungen: Lautschrei; Flöte – meine Flöte) als Name und Bezeichnung der damaligen CAC-Band gewählt. Später wurde die Band als eigenständige afrikanische Musikgruppe freigestellt. Seither arbeitet die Band selbständig und tritt unter den Namen ©Ujamaa –theafricanmusicgroup auf.

Ujamaa in diesem Sinn ist eine Metapher für mahnendes Geschrei.

„Der Begriff ist volksmusikalisch und ethnomusikologisch holistisch umfasst – und drückt die folkloristische Identität und Quellen der Musikstücke und Lieder aus, die die Gruppe aufgreift, (re)arrangiert und präsentiert, ohne die ursprünglichen kulturellen Inhalte zu verlieren. Doch Folklore aus Ländern Afrikas wird auch aufgegriffen. Den Musikstücken werden gegebenenfalls moderne ästhetische Errungenschaften zugefügt. Auf unserer Bühne sind die historisch volkstümlichen Musikinstrumente selbst die erzählenden Volksobjekte aus der Ethnomusikkultur Afrikas. Die Musiker bringen diese Instrumente zum Sprechen und sorgen für Völkerverständigung. Die Musiker sind hauptsächlich aus Nigeria, Ghana und Kongo. Unter ©Ujamaa & Friends treten wir mit Weltmusikaktuere aus unterschiedlichen Ländern, die hier leben auf. Umso mehr sorgen wir für erhöhte Sensibilität für Verständigung und Integration.

 Wir treten bei kirchlichen und bürgerlichen Festen und Zeremonien auf: Jubiläen; interkulturellen Veranstaltungen; Projektveranstaltungen; Benefiz – und Werbeveranstaltungen; Kommunal und Privatevents. Für Institutionen, Firmen und öffentliche Anstalten sind unsere Auftritte unter dem Thema, Rhythmen und Musik der Gemeinschaften sinnbildlich für das Miteinander gut geeignet. Das Publikum wird mit eingezogen. Unser Performances, ob in Solo- Duett- Trio oder Quartett-Format, verfolgen unsere Kernziele, und zwar die Förderung von Interkulturalität, integrative Ansichten, Volkerverständigung, das Gemeinwohl und das friedliches Zusammenleben. Die Gruppe bedient sich auch folkloristischer Elemente aus der traditionellen und kommensalen Lebensart afrikanischen Völker. Wir machen auch musikalische Ausflüge zu der orientalischen, asiatischen, europäischen sowie amerikanischen Musiktraditionen, soweit sie Evidenz der geschichtlicher Adaptation, Vermischung und kulturellen Sitten darstellen.

 Gänzlich werden die afrikanischen Weltanschauungen, die in der Kunst und Mythen haften, durch die Lieder und die Inkantationen, Anekdoten, Weisungen, Erzählungen transportiert und dadurch die kommensalisch geprägte afrikanische Lebensweise, die lebensfröhliche Identität wie durch kein anderes Mittel dargestellt.

 Unsere Performance am 15. Mai 2018 in der Reihe „Musik der Völker“ in der Frauenstr. 24 wird unter dem Themenkomplex laufen:

Impuls Ton & Klang –Rhythm, Melody, Refrains & Verses in African Moonlight Tales (Rhythmen, Melodie Refrains & Verse aus afrikanischen Mondscheinfabeln). Gespielt wird auf afrik. XylophonMarimba, Ngelege, Ekwirikwe; Kalabas-Klavier – Ubo-aka; Trommel Djembe; Nkwa, Abia, Mbedemani; Twene, Gome, Fontromfrom; Marakass, Glocken, Sticks & Stimme, evtl. mit dem Talkingdrum.“

(©Ujamaa –theafricanmusicgroup)

Eintritt: 5 / 3 € AK

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