Münsters Wissen frisch gezapft! „Green Cities“? Nachhaltige Stadtentwicklung – für wen?

Bildnachweis: WWU/Erk Wibberg

Forscher erzählen in Kneipen Neues aus der Wissenschaft / 1. bis 3. Juli 2019 in Münster

Beeinflusst Sprache unser Denken? Was passiert in unserem Körper bei Knochenbrüchen oder Entzündungen? Was wissen wir über nachhaltige Stadtentwicklung, Populismus im Internet oder über vergangenes Leben in der Wüste – und in Münster? Zu diesen und weiteren Fragen können Bürger das Wissen von zwölf Forschern aus Münster „anzapfen“: Vom 1. bis 3. Juli 2019 erzählen die Wissenschaftler in Bars und Kneipen über ihre Forschung. Weitere Themen der Veranstaltung mit dem Titel „Münsters Wissen frisch gezapft“ drehen sich um die Entwicklung von Kindern, künstliche Intelligenz, Batterieforschung oder Vertrauen in Debatten über wissenschaftliche Themen. Zu den Referenten gehört auch der Skateboard-Pionier Titus Dittmann, der an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) Sportstudenten unterrichtet und zusammen mit Kollegen aus der Wissenschaft untersucht, wie Skaten Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) helfen kann. Nachwuchsforscher der WWU haben die Veranstaltung ins Leben gerufen, um den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern. Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr organisieren sie das Event nun zum zweiten Mal.

Die Vorträge finden an drei aufeinanderfolgenden Abenden jeweils um 19:30 Uhr und 20:30 Uhr sowie immer an zwei Orten parallel statt. Es gibt Vorträge auf Deutsch und auf Englisch. Der Eintritt ist frei.

Münsters Wissen frisch gezapft“, 1.-3. Juli 2019, Vorträge um 19:30 Uhr und 20:30 Uhr

Frauenstraße 24, Frauenstraße 24, Münster (Montag)

Früh bis spät, Alter Steinweg 31, Münster (Dienstag und Mittwoch)

Pension Schmidt, Alter Steinweg 37, Münster (Montag, Dienstag und Mittwoch)

Details zum Programm

https://go.wwu.de/wissengezapft

Städte wie Freiburg oder Münster gelten vielerorts als Vorbilder für nachhaltige Stadtentwicklung. Aber auch diese Städte sind mit Problemen konfrontiert: dem Mangel an (bezahlbarem) Wohnraum, sozialer Ausgrenzung oder zunehmendem Autoverkehr über ihre Stadtgrenzen hinaus. Am Beispiel der „Green City Freiburg“ werfen wir einen kritischen Blick auf die Selektivität aktueller Ansätze einer nachhaltigen Stadtentwicklung.
Prof. Dr. Samuel Mössner, Geograf, WWU

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