läuft bis zum 12.06.2015

Mein Auge mimt den Maler – Bilder nach Sonetten von William Shakespeare

Titelblatt

Es ist ein wunderschönes Buch, das der Übersetzer Hans-Werner Scharf und der Maler Harald Forst herausgegeben haben. Eine bedeutende Anzahl der Originalwerke wird nun in der Frauenstraße 24 ausgestellt.

Jahre hat es gedauert, bis Harald Forst den „Floh“, dem ihm sein alter Freund „ins Ohr gesetzt hatte“, nämlich zu dessen Übersetzungen von 44 Shakespeare-Sonetten, Bilder zu gestalten, ins Werk setzen konnte. Und wenn Hans-Werner Scharf von der „Waghalsigkeit“ seines Unternehmens schreibt, den über 50 vollständigen Übertragungen der Gedichte eine weitere hinzuzufügen, so gilt dieses Wort auch  für Forsts Bereitschaft, sich von dem „Bilder- und Gedankenreichtum, (dem) hintergründigen Witz und der schonungslose(n) Ehrlichkeit“ des literarischen Giganten für seine Werke inspirieren zu lassen.

In Forsts Bildern ist das Bemühen spürbar, „die dominante amouröse Thematik der Sonette, ihre facettenreiche lyrische Dramatisierung diverser zärtlich-erotischer wie derb-sexueller Konstellationen“ (Scherf) in der Farbigkeit seiner Bilder und auch in der Vielfältigkeit der Maltechniken zum Ausdruck zu bringen. „Öl auf Papier“, „Acryl auf Papier und Collage“, „Acryl und Tusche auf Papier“ sind nur wenige Beispiele dieser Techniken.

Die hier folgenden Bilder wollen zum Besuch der Ausstellung animieren, die, auch wenn sie nur ca. die Hälfte der Werke zu den Shakespeare-Sonetten vorstellt, doch einen authentischen Eindruck vom Gesamten vermitteln kann.

S. 27S. 71S.37

Bei der Vernissage zur Ausstellung am 31. Mai, 16:00 Uhr werden natürlich auch einige Shakespeare-Sonette in Original und Übersetzung zur Geltung kommen.

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