Lesung Alfons Huckebrink: Wie Thomas Bitterschulte sich an der Kunst verschrieb

Foto: Sarah Koska

In seiner Romantrilogie zeichnet Huckebrink den Weg der autobiograpisch inspirierten Figur Thomas Bitterschulte von der Zeit der Studentenbewegung bis zur Gegenwart nach. Bitterschulte wird im „roten Jahrzehnt“ an der Hochschule politisiert und engagiert sich in der Friedensbewegung und der DKP.

Im 2018 erschienen dritten Band „Wie Thomas Bitterschulte sich an der Kunst verschrieb“ schließt der Autor die Erfahrungen der Nachwendezeit in der 1990er Jahren mit den aktuellen Herausforderungen an uns durch die Migration nach Europa kurz. Der Protagonist muss sich bei einem Aufenthalt an der französischen Kanalküste entscheiden.

Beide, Serge und Berthe, hatten die Solidaritätsbewegung zugunsten der Flüchtlinge in Sangatte mitbegründet. Und waren, das verdeutlichte ihm das Gespräch bei Kaffee und Apfeltarte, dort immer noch ziemlich aktiv. – Wie stellt man es am besten an, ein Mensch zu sein? Wie ein Mensch zu handeln?, fragte und dachte Thomas, als er Serges Bericht vernahm. – Santé. Berthe schaute Thomas mit ihren blauen Augen an und erhob das Glas. Überleg es dir doch in Ruhe, meinte sie und stieß mit ihm an. Schlaf erst mal darüber. – Schlafen gewiss, sagte Serge, aber nicht lange überlegen. Wir brauchen ihn.“

Mehr davon? Alfons Huckebrink liest aus seinem Buch „Wie Thomas Bitterschulte sich an der Kunst verschrieb“ am Sonntag, 2. September um 16 Uhr in der Frauenstraße 24. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

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