“Ende Gelände” – Eine Aktion gegen den rheinischen Braunkohletagebau bei Köln

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Wir machen auf eine Veranstaltung der Interventionistischen Linke Münster in der F24 aufmerksam:

“ENDE GELÄNDE, Kohlebagger stoppen, Klima schützen”

Die Infoveranstaltung in der F24 soll die Möglichkeit bieten sich umfassend über Hintergründe und Ablauf der Aktionen zu informieren. Außerdem wird auch über das Klimacamp und die Degrowth Sommerschule im Rheinland berichtet, welche rund um die Aktionstage vom 7. – 17. August stattfinden werden.

Mobiclip:

https://www.youtube.com/watch?v=cl8fxXBKmjg&feature=youtu.be

Warum das Ganze?

Der rheinische Braunkohletagebau in der Nähe von Köln ist die größte CO2-Quelle Europas. Als eines der Treibhausgase trägt CO2 zu einem Klimawandel bei, der jetzt schon schreckliche ökologische und soziale Folgen mit sich bringt. Es besteht die akute Gefahr eines sich selbst beschleunigenden Klimawandels, wenn Konzerne wie RWE (Betreiber_in im Rheinland) ihre zerstörerischen Gelddruckmaschinen nicht endlich stoppen.

Der Klimagipfel in Paris wird keine angemessene Lösung finden, denn das derzeitige Wirtschafts- und Herrschaftssystem wird dort nicht in Frage gestellt. Ihr lasst uns keine Wahl. Deswegen werden wir im August in eines der vielen Herzen der Klimawandelproduktion gehen.

Es genügt nicht mehr, nur laut NEIN zu sagen, es ist an der Zeit, Widerstand zu leisten und Klimaschutz selbst in die Hand zu nehmen.

Wir sagen:

Ya Basta! Es reicht! Ende Gelände!

Mehr Infos: https://ende-gelände.org oder verfolgt uns hier: https://twitter.com/ende__gelaende

Wir freuen uns auf einen ungehorsamen Sommer mit euch!

**Aus dem Aufruf zu der Aktion:

Ob beim G7-Treffen im Sommer in Bayern oder bei der UN-Klimaklimakonferenz im Dezember in Paris – in einer Endlosschleife werden Regierungsvertreter*innen dieses Jahr ihre Betroffenheit über das eskalierende Klimachaos ausdrücken. Doch es klafft eine riesige Lücke zwischen dem, was notwendig wäre, um die Klimakatastrophe noch abzuwenden, und dem, was passiert. Die kurzfristigen Profitinteressen der Energiekonzerne werden wieder einmal über das Gemeinwohl gestellt und ein Wirtschaftssystem zur Lösung der Probleme angerufen, welches uns erst in die Klimakatastrophe gebracht hat. Derweil zerrinnt die Zeit, die noch bleibt, um einen unumkehrbahren Klimawandel zu verhindern.

Nicht mit uns! Wir haben es satt, tatenlos zuzuschauen, wie die Lebensgrundlage von immer mehr Menschen weltweit zerstört wird und wie sich die krassen sozialen Ungleichheiten auf Grund des Klimawandels deutlich verschärfen. Wir finden es abscheulich, dass die politische Antwort Europas auf den Klimawandel darin besteht, noch höhere Zäune an den EU-Außengrenzen zu errichten, anstatt an den Ursachen des Klimawandels zu arbeiten und unsere eigene Verantwortung dafür anzuerkennen.

Es genügt nicht, nur laut NEIN zu sagen, es ist an der Zeit, Widerstand zu leisten und Klimaschutz selbst in die Hand zu nehmen. Überall auf der Welt stellen sich Menschen den Baggern entgegen, weil sie wollen, dass die Kohle im Boden bleibt. Sie blockieren die Bohrer, die Gas oder Öl fracken – und kämpfen gegen Atomkraft und für eine erneuerbare Zukunft.

Am Wochenende vom 14. bis 16. August 2015 werden wir gemeinsam mit vielen anderen Menschen in einer Aktion zivilen Ungehorsams den dreckigsten und größten CO2-Verursacher Europas – die Tagebaue im rheinischen Braunkohlerevier – lahmlegen. Während einige an der Abbruchkante protestieren, werden andere im Tagebau die Bagger und andere Infrastruktur im Tagebau blockieren. Gemeinsam werden wir RWE dazu bringen, die Bagger zu stoppen. Unsere Aktion wird ein Bild der Vielfalt, Kreativität und Offenheit vermitteln. Alle, ob protesterfahren oder nicht, können an der Aktion teilnehmen. Ende Gelände für die Kohlebagger und eine Klima zerstörende Politik! +++

Quiz-Quartett mit Klaus Otto Nagorsnik

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